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Preiswert in die U.S.A. reisen – Teil1: Die Reisevorbereitung.

10 Mai 2011 Von: Uwe 814 mal gelesen Eine Lesermeinung
 


Mit Budgetplaces nach New York. Auf geht'sDieses Jahr geht es im Sommer mal etwas weiter weg, keine Kanu- oder Faltboot-Tour in Frankreich sondern als Event für den Schulabschluss unserer „Kleinen“ eine kleinere U.S.A. Reise. Wir starten in New York, dem Big-Apple, und wollen dann mit dem Mietauto die grossen Seen entlang bis nach Chicago,  dem Heim der „Blues-Brothers“ fahren.

Wie immer planen und buchen wir alles selbst; die Reisebüro-Branche hat an unserer Familie definitv keine Freude. Da die Durchführung einer solchen Reise auch etwas mehr Vorbereitung benötigt, möchte ich Sie gern daran teilhaben lassen. Einerseits mag es sein, das Sie einige Anregungen erhalten – aber vielleicht kennen Sie sich ja grade dort perfekt aus und können mir ein paar Tipps geben. Darüber würde ich mich natürlich sehr freuen…

Die Anreise mit dem Flugzeug.

Seit gut fünf Jahren schon war klar, das wir zum Schulabschluss unserer Jungbande eine Fernreise durchführen wollen. Da das Projekt „Amerika“ schon etwas länger in den Köpfen gärte soll es also nun unser Ziel sein. Um die in der Hochsaison schon etwas horrenden Flugpreise etwas zu reduzieren gab es verschiedene Ansätze, von denen aber die meisten ausschieden.

So gibt es zwar einige Billig-Fluglinien die über den grossen Teich fliegen, allerdings starten die in aller Regel von London Heathrow aus, was einen Zubringerflug oder eine lange Zugfahrt bedingen würde. Recht günstig kann man von Zürich aus auch mit British Airways in die Staaten fliegen, die wirklich günstigen Angebote bedingen aber meist einen Stopover in London mit einer Übernachtung auf dem Airport oder einem nahen Hotel. So weit geht der Sparwille dann doch nicht…

Hinzu kommt, das wir gerne einen Gabelflug gebucht hätten. Und das wird im Vergleich zu normalen Retour-Flugtickets schnell mal teuer. Aber wir hatten für die Planung und die Durchführung richtig lange Zeit und deswegen meldete ich mich einfach mal bei „Europas führendem Vielflieger-Programm“, Miles and More von Lufthansa, an.

Und tatsächlich: Nachdem es uns nun unter dem Einsatz der so bei Coop und Co. gesammelten Miles-and-More Flugmeilen gelungen ist, wirklich gute Non-Stop Flüge mit Swiss von Genf nach New-York und zurück von Chicago nach Zürich zu ergattern, beginnt also nun das Abenteuer Amerika.

Einige nützliche Adressen zu Flugbuchungen in die U.S.A.:

Die Einreise in die U.S.A.

Wenn man in die U.S.A. einreisen möchte, benötigt man um Visafrei hereingelassen zu werden, einen Reisepass mit elektronischem Passbild oder einen Pass mit Biometrie-Chip und eine elektronische Einreisegenehmigung, die man sich relativ bequem daheim besorgen kann.

Des weiteren muss beim „Carrier“, also der Fluggesellschaft, mit der man in die Staaten anreist, die erste Aufenthalts-Adresse in den U.S.A. angeben werden. Wenn man eine Rundreise plant, kann man auch z.B. die Adresse des Autovermieters angeben.
Bei der Ticketbuchung muss das noch nicht zwingend angegeben werden, allerdings muss eine Adresse vor Abreise genannt werden.
Bei Lufthansa / Swiss kann man die Daten relativ bequem online im Kundenbereich nachreichen.

Ein paar nützliche Adressen zum Thema Einreise in die U.S.A.:

Die erste Wohnadresse

Spätestens kurz vor der Abreise sollte klar sein, wo man die erste Nacht verbringt. Denn einerseits verlangt das die U.S. Einreisebehörde als Pflichtangabe von der Fluggesellschaft und andererseits stelle ich mir eine Hotelsuche nach einem langen Transatlantik-Flug doch eher Nerven aufreibend vor und das brauche ich in den Ferien zunächst nicht.

Bei der Recherche im Internet stolpert man immer wieder über verlockende und sehr günstige Angebote von Ferienwohnungen (Apartments) in Manhattan, teilweise in sehr bevorzugter Lage. Fast wäre ich schwach geworden – und hätte evtl. einige Dollars versenkt:
Denn anscheinend gibt es einige „Anbieter“, die aufgrund der horrenden Übernachtungspreise im Big-Apple mit Schnäppchen-Angeboten Vorkasse machen und so gutgläubige und ahnungslose New-York Urlauber auf Unterkunftssuche abzocken. Teilweise sind die genannten Angebote wohl entweder nicht existent, mehrfachbelegt oder nicht der Beschreibung entsprechend. Etwas gesundes Misstrauen ist also besonders hier angebracht.

Wir haben uns daher entschlossen, aus den guten Erfahrungen mit Budgetplaces in der Vergangenheit zu lernen und bei „Budgetplaces.com“ zu buchen.
Budgetplaces ist ein Anbieter wirklich guter und preiswerter Unterkünfte in vielen Metropolen weltweit, wobei man sich recht umfangreich über jedes einzelne Angebot informieren kann:
Die Lage des Objekts wird in Google-Map und Streetview angezeigt und zu fast jeder Unterkunft gibt es ein, meist von Kunden gedrehtes, kurzes Youtube-Video zu sehen. Um das ganze zu komplettieren, ist Budgetplaces an das Tripadvisor-Netzwerk angeschlossen. Das bedeutet das es zu jeder Unterkunft eine ansprechend grosse Anzahl von Kundenbewertungen gibt. Auch wird bei einer Buchung nicht der gesamte Mietpreis sofort fällig. Kurz: Perfekt.

Nach einigen Tagen soll es dann mit dem Mietwagen weitergehen

Die Mietwagenbuchung erfolgt am besten auch von daheim aus. Nicht nur die Mietpreise sind besser, auch die inbegriffenen Leistungen wie Versicherung u.s.w. entsprechen eher dem von hier gewohnten Standard. Ein weiterer Vorteil bei der Buchung über einen Vermittler aus Deutschland oder der Schweiz ist auch die Rechtssicherheit, die man mit einem Ansprechpartner im Heimatland sicherlich eher hat als wenn man direkt in den Staaten bucht. Einige Anbieter wie z.B. http://www.billiger-mietwagen.de/ übernehmen auch allfällige Stornogebühren und bewerten die Angebote der einzelnen Autovermieter hinsichtlich Leistung und Versicherung.

Bei einer geplanten Rundreise ist der angezeigte Preis i.d.R. auch der effktive Mietpreis.
Wenn Sie das Auto aber an einem anderen Ort abgeben möchten, als sie es angemietet haben, kommen je nach Anbieter noch „One-Way“ Zuschläge hinzu, die von einigen Dollar bis hin zu einigen hundert Dollar reichen können. Sollten Sie so etwas planen, klären Sie die zusätzlichen Kosten unbedingt vor einer Buchung telefonisch mit dem Vertragspartner und lassen sie sich diese Kosten schriftlich bestätigen.

Zu beachten sind unbedingt auch die verschiedenen Haftungsausschlüsse bei den Versicherungen. Teilweise sind Unterboden, Glasbruch und Fahrzeugdach nicht versichert, etwas komisch auch, dass bei der Miete eines SUV oder Geländewagens hin und wieder Fahrverbote für unbefestigte Strassen Vertragsbestandteil sind. Bei Schäden kann es sein, dass der Mieter dem Vermieter gegenüber in Vorkasse gehen muss und später von der Versicherung daheim eine Erstattung erhält. So etwas kann einem die Ferien versauen: Hier ist genaues Lesen vor dem Abschluss Pflicht!

Mit dem Mietwagen unterwegs:

Nun sollten wir also langsam soweit sein, in Ruhe an die Routenplanung und die Stopps unterwegs zu denken. Das wird der Bestandteil des nächsten Teils sein.

Bis dahin freue ich mich schon auf  Tipps, Anregungen und Hinweis von Ihnen!


Bildnachweis
Titelfoto: Gary – Fotolia.com

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