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4 Tage auf dem Jakobsweg: Von Le Puy en Velay nach Aumont-Aubrac

27 August 2014 Von: Uwe 932 mal gelesen Keine Lesermeinung
 


IMG_3192Die ersten Sonnenstrahlen locken uns im März ins Freie. Eine kleine Wanderung zum eingewöhnen soll es werden – Von Schwarzenburg nach Fribourg, zufälligerweise entlang einer alten Pilgerroute, dem Jakobsweg.

In Abständen erinnern uns kleine Kapellen und Kreuze am Wegesrand daran, dass wir uns auf einer der vielen Zubringerrouten des Camino de Santiago befinden. Die Wanderwegweiser zeigen die gelbe Muschel auf blauem Grund und in den von uns durchquerten Orten wird man als Wanderer vielmals freundlich gegrüsst.

Es gibt sogar extra Unterkünfte für den müden Pilgerer, der ja noch einiges an Weg bis zum Grab des heiligen Apostels Jakobus in Santiago de Compostela im fernen Spanien vor sich hat.

Wegweiser in Schwarzenburg nach Santiago1700 Kilometer zu Fuss. Eine interessante Idee, die uns nicht mehr los lässt:
Man könnte doch zumindest einen Teil der Route in den Frühlingsferien erwandern und dann mal schauen, was draus wird…

Nach einigen Recherchen ist klar, dass unser kleiner Pilger-Selbstversuchs in der französischen Auvergne starten wird. Die tolle Landschaft ist uns bereits von früheren Reisen bekannt und die lokalen Spezialitäten sind verlockend.

Also auf nach Puy-en-Velay, dem klassischen Startort vieler Pilgerreisen nach Santiago. Die Wanderschuhe eingepackt, der Rucksack geschultert trafen wir Mitte April mit der Bahn in Le-Puy ein.

Le Puy en Velay – Die kleine Stadt an der Loire.

Le_Puy_en_Velay_Panorama

Knapp 19.000 Einwohner zählt Le Puy, wie der Ort bis 1988 hiess und auch heute noch vielfach genannt wird. Ein regionales Zentrum mit vielen kleinen Geschäften, einem charmanten mittelalterlichen Kern und der einen oder anderen Sehenswürdigkeit.

Aus diesem Grund verweilten wir einen Tag in Le Puy en Velay und widmeten uns der Stadtbesichtigung. Die berühmte Kathedrale mit der schwarzen Madonna von Puy sowie die auf einer Felsnadel thronende „Notre–Dame de la France“, eine aus dem Metall von Beutekanonen gegossene Statue in fragwürdiger Farbgestaltung, wollten angeschaut werden.

Die Statue Notre–Dame de la France in Puy en VelayDie 16 Meter hohe, auf einer der Le Puy umgebenden Felsnadeln stehende Statue der Notre–Dame de la France ist begehbar und aus dem Kopf der Statue kann man durch eine Plastikkuppel einen schönen Ausblick auf Le Puy en Velay und das Umland erhaschen.

Auch wenn man über die Gestaltung zweigeteilter Meinung sein kann: Der Besuch lohnt sich, der Blick auf den Ort und die umgebende Auvergne ist traumhaft und steigert die Vorfreude auf das kommende Wanderabenteuer enorm.

Den Abend liessen wir im wirklich empfehlenswerten, kleinen und feinen Restaurant „La cinquième saison“ im Zentrum von Le Puy ausklingen. Wer auf bezahlbare, landestypische Küche in wirklich urigem Ambiente steht sollte dieses Kleinod unbedingt ausprobieren. Unbedingt probieren sollte man ein Gericht mit den berühmten grünen Linsen von Le Puy. Diese schmecken leicht mineralisch und sind von außergewöhnlicher Konsistenz.

Dermassen gestärkt und ausgeschlafen ging es am nächsten Morgen auf dem GR 65, der Via Podiensis los.

Etappe 1: Von Puy-en-Velay nach Saint-Privat-d‘-Allier

Nachdem man das Gassengewirr von Le Puy hinter sich gelassen hat, folgt die Wanderroute eine Zeit lang einer kleinen Strasse in westlicher Richtung und steigt dabei stetig leicht an. Weite Landschaften zwischen Le Puy und St. Privat d Allier

Nach einer halben Stunde schliesslich hatten wir das Städtchen endgültig hinter uns gelassen und liefen bei strahlendem Sonnenschein über einen Feldweg durch Wiesen, kleine Buschwälder und Linsenfelder.

Fast unmerklich steigt der Camino an, nach gut eineinhalb Stunden erreicht man das kleine Dorf „La Roche“, was auf Deutsch einfach „der Felsen“ bedeutet. Nomen est Omen: Von nun an läuft man gut eine halbe Stunde entlang einer Schlucht, ohne diese jedoch zu queren.

Nach der Durchquerung des Örtchens Saint-Christophe-sur-Dolaison, in dem man seine Wasservorräte ergänzen kann, geht es noch gut drei Stunden weiter über Felder und Wiesen bis mit Montbonnet ein Ort erreicht wird, in dem es Unterkünfte für Wanderer gibt. Auch eine Busverbindung zurück nach Puy ist hier vorhanden. Montbonnet ist deshalb ein geeigneter Ort für eine erste Übernachtung, einen Stopp oder auch eine Rückfahrt nach Le Puy en Velay.

Saint-Privat-d-Allier-GR-65Uns zog es noch weiter nach Saint-Privat-d-Allier.
Der Weg steigt nach Montbonnet nochmals deutlich an und nach dem Ort verändert sich die Landschaft markant: Es wird waldiger und weniger eben. Wanderland, wie wir es mögen.

Trotzdem waren wir froh, als wir nach weiteren zwei Stunden endlich unser Ziel erreichten. In Saint-Privat-d-Allier gibt es mehrere Pilgerunterkünfte und ein Hotel an der Ortsausfahrt. Da wir nicht wirklich pilgerten, sondern lediglich „Wanderer“ auf der Pilgerroute waren, zogen wir in das Hotel und überliessen die Pilgerunterkünfte den echten „Pelegrins“.

Da ich im Rucksack ein Handy mit laufender Google-Tracks-App liegen hatte,
gibt es hier noch ein paar „handfeste“ GPS-Infos zu unserer 1. Etappe:

Das Höhenprofil der ersten Etappe – Ein Klick auf die Grafik vergrössert das Bild:
Höhenprofil-Jakobsweg-Le-Puy-en-Velay-St-Privat-Allier

Google-Earth KMZ Datei für die Etappe von Le Puy en Velay nach St. Privat d‘ Allier. (ca. 60 KB)

Etappe 2: Von St. Privat d‘ Allier nach Saugues

Kurz nach dem Start in St. Privat d' AllierAm nächsten Morgen schon ging es weiter, mit dem Zwischenziel Monistrol-d‘-Allier in der Allier-Schlucht, die es nun auch zu durchqueren galt.

Nach einem kurzen Anstieg durch Wald und Wiesen, der uns zum alten, verfallenen Schloss von Rochegude führte, öffnete sich ein einmaliger Ausblick über das Tal und in die Schlucht des Allier. Der kleine Umweg zum Turm lohnt sich wirklich!

Nach der Kapelle „Saint-Jaques de Rochgude“ geht es steil durch einen Wald bergab. Nach der Durchquerung des Örtchens Pratclaux schliesst sich eine zweite Höhenstufe an, der Weg ist ab hier einfacher zu laufen. Für nicht ganz so trittsichere Wanderer bietet sich übrigens die vorhandene Strasse von St. Privat-d‘-Allier nach Monistrol über Pratclaux an. Auf das verwunschene, alte Schloss mit der tollen Aussicht muss man dann aber verzichten.

Gut zwei Stunden nach dem Start erreichten wir Monistrol-d‘-Allier, direkt am Fluss gelegen.
Monistrol-d'-Allier - Nach dem AufstiegDer Allier ist ein guter, alter Bekannter und jedes Mal freuen wir uns auf ein Wiedersehen. Eine ausgedehnte Pause am Flussufer, eine Stärkung aus der Epicerie, bevor es galt die gut 400 Höhenmeter hinauf zur Hochebene der Margeride in Angriff zu nehmen: Ultreïa!

Der Aufstieg auf die westliche Seite der Allier-Schlucht verläuft in der oberen Hälfte meist durch den Wald und bietet vielfach schöne Ausblicke und Rastmöglichkeiten.

Das erste Drittel des Weges von Monistrol bis zur Chapelle de Madeleine unterhalb des Weilers Esclusels, der noch zu Monistrol gehört, führt durch einen wilden Felsen-Zirkus, immer direkt an der Schlucht entlang. Spektakulär und eindrücklich!

Die Margeride Hochebene empfängt den Wandernden.Nach zirka 1,5 Stunden ist man schliesslich oben und die weitläufige Hochebene der Margeride empfängt den Wandernden.

Die Landschaft wird weiter, die Entfernungen zwischen den Höfen und Orten wachsen etwas und die Beschilderung des GR 65 wird dürftiger. Steinmauern und Weidezäune begleiten uns nun häufiger – Wildes Kulturland, aus dem vereinzelt Granitfelsen ragen.

Wegweiser Jakobsweg GR 65Über die Weiler Le Vernet und Rognac, in denen es zwar Trinkwasserbrunnen aber keine Einkehr- oder Übernachtungsmöglichkeiten gibt, geht es nun gut zwei Stunden lang sanft steigend weiter über die weite Ebene der Margeride.

Kurz nach Rognac erreicht man schliesslich den mit 1100 Metern über dem Meer gelegenen Gipfelpunkt dieser Tagesetappe auf dem GR 65, von dort aus dauert es noch gut eine halbe Stunde bis endlich mit Saugues der Hauptort der Margeride und unser Tagesziel erreicht wird.

Saugues, unser Tagesziel ist in Sichtweite

Mit unseren Umwegen, Schlenkern und Pausen benötigten wir knapp 22 Kilometer und etwas mehr als 8 Stunden für den Weg.

Hier noch das Höhenprofil und die KMZ-Datei für die Etappe von St. Privat-d-Allier nach Saugues – Inkl. unserer Umwege und Pausen:

Höhenprofil-Jakobsweg-St-Privat-Allier-Saugues

Google-Earth KMZ Datei für die Etappe von St. Privat d‘ Allier nach Saugues. (ca. 60 KB)

Einkehr und Bett fanden wir dann im kleinen Hotel „Des Tour Neuves“ direkt an der Strasse am Ortseingang.
Die Unterkunft ist preiswert, das Restaurant bietet mit der Wirtin Madame Paulette, ihrem Serviceteam und den lokalen Gästen gute Unterhaltung und erstaunlich gute Küche.

Allerdings muss man das bis hier hin gute Urteil etwas einschränken.
Raschelnde Plastikfolien auf den Matratzen machten die Nacht im Tour Neuves zu einer durchschwitzten Angelegenheit, der Raum selbst war klein und stickig. Gut schlafen konnten wir dort nicht. Saugues bietet sicher bessere Unterkünfte zu nur geringfügig höheren Preisen.

Etappe 3: Von Saugues nach Le Faux.

Am nächsten Morgen ging es dann weiter, Richtung Aumont-Aubrac mit dem Tagesziel „Le Faux“, etwas abseits vom Pilgerweg gelegen.

Jakobsweg GR 65, bei Le Sauvage Der Weg folgt zunächst gut ausgeschildert der D 589 zirka 20 Minuten in südwestlicher Richtung, bevor die bereits bekannten Schotter- und Forstwege das Laufen angenehmer machen.

Fast unmerklich verändert sich die Landschaft, es wird wilder und einsamer. Durch kleine Wälder und Täler geht es trotz stetigem auf-und-ab fast unmerklich ständig bergauf. In La Clauze, gut 2 Stunden nach dem Start, bieten Michel und Sonia Vidal auf ihrem kleinen Bauernhof typische Gerichte, Verpflegung und Snacks für Pilgerer an. Sogar übernachten kann man dort. Eine gute Alternative zu den Hotels in den Orten!? Vielleicht beim nächsten Mal.

Kurz vor dem ehemaligen Templer-Gutshof „Le Sauvage den Gevaudan“ wird die Landschaft einsam und mystisch.
Der Gutshof, der beeindruckend wie eine Trutzburg inmitten der hier wild-einsamen Margeride dem Wanderenden Unterschlupf anbietet, wurde im 13. Jahrhundert gegründet und gehört heute der Departmentsverwaltung Haute-Loire, die auch die lebhafte Pilgerunterkunft und die immer noch vorhandene Landwirtschaft vor Ort betreibt. So erhält der Pilgernde nebst Bett auch lokale Produkte und Küche zu annehmbaren Preis.

L’OUSTAL DE PARENWir waren allerdings noch nicht müde und zogen weiter durch die hier recht wilde Margeride.

Schon bald erreichten wir kurz vor der Kapelle Saint Roche den mit 1330 Meter höchsten Punkt unserer Wanderung. Etwa 45 Minuten nach der Kapelle, die im übrigen ein kleines Refugium anbietet, kommt man an den gut beschilderten Abzweig zur Gîte „L’Oustal de Parent“ in Le Faux.

Dort finden vom Wandern müde Waden pure Erholung: L’Oustal de Parent – Eine Gîte, ein Hotel und ein sehr gutes Restaurant im wunderbaren Ambiente eines liebevoll renovierten Gutshofes. Wir gönnten uns ein tolles Zimmer und ein Abendessen aus lokalen Spezialitäten bevor wir zufrieden in die Federn sanken.

Der dritte Tag als Grafik. Das Höhenprofil von Saugues nach Le Faux:
Höhenprofil-Jakobsweg-Saugues-Les-Faux

Google-Earth KMZ Datei für die Etappe von Saugues nach Le Faux. (ca. 60 KB)

Etappe 4: Von Les Faux nach Aumont-Aubrac

Unterwegs in der Margeride auf dem GR 65

Früh geht es los, am letzen Wandertag. Denn leider sind die Frühlingsferien kurz und so endet heute unser „Abenteuer Pilgerweg“ mit der letzten Etappe von Le Faux zur westlichen Grenze der Margeride, dem Ort Aumont-Aubrac.

Wir sind grade erst eingelaufen und langsam beginnen wir zu ahnen, was dieses Wanderprojekt in Menschen die sich darauf vollständig einlassen, bewegen kann. Aber nun geht es erst mal den Weg wieder zurück, einen guten Kilometer bergan zurück zum GR 65, den wir ja gestern verlassen hatten.

Kühe im Unterholz.Eine gute Stunde bleibt der Weg noch einsam, lediglich einige Kühe beäugten uns hin und wieder aus dem dichten Unterholz des Waldes. Eine Herde Waldkühe. So was sieht man auch nicht jeden Tag.
In Frankreich gibt es eben noch richtig glückliche Wiederkäuer die dann schliesslich für den leckeren Käse und die feinen Würste aus der Region sorgen.

Schliesslich erreichen wir den kleinen Ort Saint-Alban-sur-Limagnole, ein lokales Zentrum und das Etappenziel vieler Pilgerer die zuvor in Le Sauvage übernachteten. Im Ort kann man sich mit allem für die folgende Etappe nötigen eindecken, am Ortsausgang gibt es einen kleinen Supermarkt. Wir genossen ein Pain au Chocolat und einen Milchkaffee bevor es uns weiter zog – Zurück auf den Jakobsweg Richtung Aumont-Aubrac.

Pilgerweg vor Aumont-AubracUngefähr zwei Stunden wandern wir bis zum Weiler „Les Estrets“. Dort wird derzeit kräftig gebaut und renoviert, die ganze Gemeinde schein am „Pilger-Business“ teilhaben zu wollen. So gibt es diverse Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten, ein guter Teil davon war im April 2014 noch in Bau, aber schon nutzbar. Hape Kerkelings Buch „Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg“ hat hier anscheinend mitgeholfen, ein kleines Wirtschaftswunder zu entfachen. Es sei den Leuten gegönnt – Wir durchquerten das Dorf und liessen uns vom Weg weiter mitnehmen.

Dieser verändert sich nun wieder, ein wenig erinnert er an die Hochebene der Margeride. Nur sind die Wege nun konsequent eingezäunt, man läuft quasi in einem Pilger-Korridor. Links und rechts des Weges heisst es vielfach: Privat! Macht nichts, die Landschaft ist schön und der Weg das Ziel.

Unser Etappenziel, Aumont-Aubrac erreichten wir dann noch mal gut zweieinhalb Stunden später – zuzüglich einer genüsslichen Picknick-Pause auf einer privaten Weide. Muss ja auch sein.
Im Ort wurden wir dann von einer Art Pilger-Service auf das herzlichste begrüsst und direkt einer Pilger-Herberge im Ort zugewiesen. So kamen wir dann doch noch in den Genuss einer Übernachtung in einer Pilger-Gite, sogar in einem Zweibett-Zimmer. Das wir eigentlich gar nicht pilgerten, spielte keine Rolle. Ein wenig seltsam angeschaut wurden wir nur, als wir auf Nachfrage keinen Pilgerpass vorweisen konnten. Trotzdem würde ich in Zukunft eher auf die Belegung von raren Betten für Pilger verzichten und die örtliche Hotellerie berücksichtigen.

Mit einem guten Abendessen klang der Tag aus, am nächsten Morgen sollte es für mich wieder heim gehen.

Hier dann noch das Höhenprofil und die KMZ-Datei für Google-Earth zum runterladen:

Höhenprofil Jakobsweg von Le Faux nach Aumont-Aubrac

Google-Earth KMZ Datei für die Etappe von Le Faux nach Aumont-Aubrac. (ca. 60 KB)

Praktische Tipps und Web-Adressen

Sunload-Solarclaw-mit-M5-Ladegerät-am-RucksackZunächst mal muss ich meine Begeisterung über dieses Wunderding loswerden das dafür gesorgt hat, dass wir nie mit leerem Handyakku liefen und den gesamten Weg mit der Google-App „Meine Tracks“ aufzeichnen konnten.

Nur deswegen können Sie nun hier das Höhenprofil sehen und die Wegbeschreibung als KMZ Datei für Google-Earth herunterladen.

Ich hatte mir das Sunload Solar Charger Set mit dem mit Pufferakku M5 eigentlich für unsere Faltboot-Touren gekauft. Die vielfältigen Befestigungsmöglichkeiten lassen das leistungsfähige und flexible Solarpanel aber auch problemlos an einem Rucksack befestigen und der Pufferakku sorgt bei Schattenstrecken oder Wolken für eine kontinuierliche Ladung des Handys. Ich hatte ein Samsung Galaxy plus im Rucksack und nie Probleme mit der Ladung – trotz dauernd laufendem GPS und Tracker-App. Nicht ganz billig, aber endlich mal eine Lösung die auch funktioniert!

Mehr Infos und Kaufmöglichkeit, z.B. bei Amazon:
Sunload Solar Charger Set, Solarclaw 6,5Wp (gelb) mit M5

Hilfreiche Services:

Zwischen Le Puy en Velay und Aumont-Aubrac gibt es einen privaten Bus- und Gepäckservice. Wenn Sie also die Strecke ohne schweren Rucksack laufen wollen, können Sie Ihren Etappenziele angeben und Ihr Gepäck ist dann schon immer dort wenn Sie ankommen.

Zweimal täglich fährt auch eine Art Wanderbus auf der hier beschriebenen Route hin und zurück.

Private Busverbindungen, Gepäcktransport auf der Pilgerroute:
http://www.lamallepostale.com/compostelle-le-puy-en-velay-aumont-aubrac-nasbinals/
– Tarife, Angebote und Abfahrtsorte:
http://www.lamallepostale.com/tarifs/tarifs-transport-bagages-personnes-randonnee-chemin-saint-jacques-compostelle/

Für alle die nicht allein Wandern wollen, gibt Mitwander-Angebote in einer Gruppe:
http://www.wandern.de/individualwanderungen/wanderung/563/

Infos des Tourismusbüros von Puy-en-Velay:
http://www.ot-lepuyenvelay.fr/carrefour-des-chemins-de-grande-randonnee/gr-65-chemin-st-jacques.html

Viele Bilder vom Pilgern auf dem Jakobsweg:
http://abenteuer-camino.de/bilder-von-der-via-podiensis-2013/

Fazit zum Pilgerweg

Ja, gerne. Und immer wieder!
Ich kann mir vorstellen diesen Weg einmal ganz zu laufen. Nicht aus religiösen Gründen, sondern ganz egoistisch. Denn diese Erfahrung führt die einen zu Gott und die anderen auf jeden Fall zu sich selbst. Ich gehöre zu den anderen. Vielleicht ist es die Spiritualität, die den Weg umweht und zu etwas besonderem macht. Vielleicht würde das auch mit jedem anderen Fernwanderweg klappen. Ich weiss es nicht. Fakt ist nur, dass es auf dem Camino spannende Begegnungen gibt, herzliche Menschen und grandiose Eindrücke. Und deswegen werde ich mir das nächste mal mehr Zeit nehmen um weiter zu laufen.

Wie ist Ihre Meinung? Ich freue mich über Kritik, Anregung und (natürlich auch) Lob.
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