| WANDERN AUF LA GOMERA | ![]() |
Ist sicherlich eines der schönsten Dinge
die man dort so tun kann...
Ich habe vor hier auf
dieser Seite drei Wanderungen näher zu beschreiben. Leider mal
wieder : comming soon!
Aber es ist nun mal so.. Ich habe neben der
Gomera-Homepage-Bastelei noch andere Dinge zu tun, also nicht
sauer werden sondern immer mal wieder reinschauen. Der beste Tag
dafür ist Freitag weil ich die Seite meistens Donnerstag update.
Also die Wanderungen die mich am meisten begeisterten und die ich auch hier beschreiben werde sind:
Aber wie gesagt, demnächst hoffentlich mehr hier auf dieser Seite...
Ich weiß,... coming soon steht hier schon was länger. Deshalb fang' ich auch mal an eine Wanderung zu beschreiben, und zwar geht es von Arure aus nach Alojera und von dort aus weiter nach Vallehermoso.
ARURE-ALOJERA
(1. Etappe: ca
1,5 - 3 Std.)
Schwierigkeitsgrad: mittel,
schwindelfreiheit erforderlich.
Arure erreicht man am besten mit dem Bus, dem Busfahrer dazu als Ziel die Bar Conchita angeben, ein geeigneter Ort für die Stärkung. Die Suppe dort ist ausgezeichnet und nahrhaft. Für eine Tour mit dem Mietwagen ist diese hier geschilderte Wanderung ungeignet, es sei denn man hat einen Abholer in Alojera. Ich bitte Euch jedoch von solchem Quatsch, der Umwelt zuliebe, Abstand zu nehmen.
Nachdem Ihr, hoffentlich genauso begeistert wie wir, Eurer Süppchen gelöffelt habt, geht Ihr die Straße herunter bis auf der rechten Seite nach ca. 500 metern ein Hinweisschild mit Fotoapparat kommt. Dort geht Ihr rechts weiter den Schotterpfad hinauf bis wieder auf der rechten Seite das "Viadukt" erscheint.
Aber Achtung: Wenn Ihr unter dem "Viadukt" hindurchgegangen seid, laßt euch AUF KEINEN FALL von der nun folgenden Aussicht berauschen. An der kleinen Ermita geht es ca. 700 meter fast senkrecht bis in den Weiler Taguluche hinab. GRANDIOS.
Da Ihr nun schon bestimmt 15 Minuten unterwegs seid, sei Euch eine Rast zugestanden. Lasst Euch ruhig ein wenig beeindrucken, geniesst den Wind, beobachtet die Vögel, hört das Meer und verliert die Uhr nicht aus den Augen; Brecht hier Eure Wanderung ab wenn es nicht noch mindestens 3 Stunden bis zum Einbruch der Dunkelheit hin sind. Es gibt im weiteren Verlauf einige Stellen die man nicht im Dunkeln passieren sollte. Auch wenn die Wetterlage nicht stabil erscheint; lasst die Sohlen davon, extreme Felssturzgefahr bei Regen, und das sind nicht so kleine Bröckchen die da runterpoltern können, die Dinger sind locker so groß wie ein Auto.O.K.-- wenn Ihr genug gestaunt habt geht der Weg an der Ermita vorbei, immer an der Felswand lang. Am Anfang müßt Ihr noch auf eines aufpassen: Kurz nach der Ermita zweigt ein Eselspfad nach links ab. Dieser führt wirklich schwindelerregend nach Taguluche herunter. Also geht es für Euch rechts weiter.
Im weiteren Verlauf des Weges geht es jetzt erst ein wenig bergab, immer eng am Hang entlang. Nachdem Ihr ein Kiefernwäldchen durchquert habt windet sich der Pfad auf einmal in engen Serpentinen scheinbar frei am Abgrund klebend ca. 100 Meter abwärts. Wer nicht schwindelfrei ist sollte diese Mutprobe anderen überlassen und hier umkehren. Uns sind letztens genau hier einige Leute wieder entgegengekommen die uns vorher überholt hatten.
Nachdem Ihr die Serpentinen hinter Euch gelassen habt führt der Pfad, nun wieder einfacher begehbar, stetig berauf führend am Hang entlang. So kommen die gerade abgestiegenen 100 Meter locker wieder bergauf zusammen. Der Lohn dafür ist eine wahrlich schöne Aussicht in das Tal von Taguluche einerseits und wirklich imposante Felsformationen andererseits.
Unterhalb der zweiten Felsformation von oben gesehen verlaüft in diesem Bild als schmaler Strich erkennbar der Weg von rechts nach links. Nach der im Bild leider nicht mehr sichtbaren Felsnase verliert Ihr den Blick auf Taguluche und der nun sichtbare Barranco del Mono mit der dominierenden Ortschaft Alojera erfreut ab nun Euer Auge. Des weiteren wird nun Eure nächste Wegmarke sichtbar, der Strommast etwas unterhalb der Straße von Taguluche nach Epina. Um das Ding herum ist der Wanderpfad mittlerweile so ausgelatscht das man den weiteren Wegverlauf nicht mehr verfehlen kann. Wenn Ihr den Strommast erreicht habt, geht es über einen Schuttkegel auf Geröll und Asche hinab in das Tal von Alojera. Obwohl der Weg wirklich gut zu erkennen ist, meinten einige Wanderfreunde zusätzlich noch Steinmännchen zur Orientierungshilfe aufstellen zu müssen. Da kann nix schief gehen, den Weg verliert Ihr sicher nicht.
Ihr habt es fast geschafft. Dieser Ausblick kündet vom baldigen Ende der ersten Etappe. Nur noch hurtig durch die Talsohle spaziert, dabei durch einen reizenden Palmenhain der von einem meistens wasserführendem Bach durchflossen wird gewandert (immer rechts halten), und schon kommt Ihr oberhalb eines Umspannhäuschens auf die Straße. Dieser folgt Ihr abwärts bis nach ca. 600 Metern ein ... Kreisverkehr... kommt. Der Ausschilderung zur Plaza folgen. Dort angekommen freuen sich Nicolas Ossorio und seine Familie schon darauf Euch in deren Bar bewirten zu dürfen. Der nette Herr Ossorio war übrigens früher mal Chefkoch in guten Hotels, dementsprechend lecker kann man hier Essen.
Wer mag kann, freie Zimmer vorrausgesetzt, hier auch übernachten. Die Zimmer sind sehr sauber und haben durchweg fließend warmes Wasser und eine eigene Küche. Mit dem Ausblick auf das Tal aus eben einem dieser Zimmer (Balkon) möchte ich nun die erste Etappe beenden und Euch eine schöne Nacht wünschen.